Orchester
Konzert im Festsaal
 
 
 
 
    

Die Studentenphilharmonie Tübingen an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen existiert seit dem Wintersemester 1967/68 in sinfonischer Besetzung und bietet musikbegeisterten Studenten aller Fakultäten die Möglichkeit, innerhalb intensiver Probenphasen ein anspruchsvolles Programm zu erarbeiten. Dabei ist Perfektion nicht das oberste Ziel, sondern es stehen auch Spielfreude, Spontaneität und Ausdruckskraft im Vordergrund. Schwerpunkte der musikalischen Arbeit sind sinfonische Werke und Solokonzerte aller Epochen, wobei das Orchester vor allem jungen Solisten die Gelegenheit geben will, sich der Öffentlichkeit vorzustellen.
 
Höhepunkte der Arbeitsphasen bilden jeweils mehrere Konzerte im süddeutschen Raum zum Ende des Semesters, daneben finden vielfach Tourneen in der vorlesungsfreien Zeit statt. Konzertreisen führten das Orchester unter anderem in die Türkei, nach Italien (dort meistens in Tübingens Partnerstadt Perugia, zuletzt im Sommer 2000), nach England, Frankreich und Österreich, zudem 1985 nach Brasilien, Uruguay und Chile. Im Herbst 1993 tourte die Studentenphilharmonie für drei Wochen durch den Osten der USA, und im August 1996 reiste sie mit großem Erfolg nach Schweden und Dänemark.
 
Im Wintersemester 1996/97 studierte das Orchester zusammen mit dem Akademischen Chor Zürich das Oratorium Paulus von Felix Mendelssohn-Bartholdy ein. Es folgten mehrere Konzerte in Deutschland und der Schweiz, von denen eines für eine CD-Produktion mitgeschnitten wurde.
 
Die Möglichkeit, Kontakte zu anderen Studenten zu knüpfen sowie einen Ausgleich zum studentischen Alltag zu haben, sind neben dem Reisen Anreize zum Mitspielen. Denn neben dem Proben und Musizieren kommt auch das gesellige Beisammensein, z.B. beim Stocherkahnfahren, nicht zu kurz.
 
Seit dem Wintersemester 1998/99 leitet Thomas Hauschild aus Stuttgart die Studentenphilharmonie mit Engagement und Begeisterung.

Text: Birgit Pelka